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Mein läuferisches 2018

Im Jahr 2018 ist läuferisch vieles bei mir passiert. Ich bin einen Monat lang jeden Tag gelaufen, habe einige Strava Segmente ergattert, Bestmarken geknackt und hatte ein wunderbares Debüt. Dabei bin ich viel gereist und habe tolle Menschen kennen gelernt.

Den Anfang macht die Sandkruger Schleife am 07. Januar. Ein Lauf den es nun schon seit 23. Jahren gibt und der für viele LäuferInnen der Region als Startschuss in das neue Laufjahr gilt. Ich bin mit meinem Bruder Jan nach Sandkrug gefahren und wollte auch die Strecke gemeinsam mit ihm laufen. Also ganz in Ruhe und den Lauf genießen. Für die 13k haben wir 1:08:49 gebraucht.

Das erste Mal in die Niederlande zieht es mich zum Vuurtoren Trail auf  Ameland am 17. März. Zum ersten Mal Trail laufen und das gleich unter ganz besonderen Bedingungen. Das Wochenende war mit Windgeschwindigkeiten bis zu 70km/h das stürmischste des gesamten Monats und die Temperaturen kreisten um die null Grad Marke. Wie der Lauf war könnt ihr hier nachlesen. Spoiler: Für die 12k habe ich 58:10 Minuten gebraucht.

Lange im Voraus war der Berlin Halbmarathon am 08. April. von meinem Bruder und mir geplant. Ein Highlight für uns Beide in der Hauptstadt zu laufen. Im letzten Jahr waren wir zusammen in Hamburg. Ich hatte ein klares Ziel vor Augen: unter 1:35:00 sollte es werden. In der Anfangsphase lief es auch wunderbar, trotz dessen das es mit über 20 Grad das erste warme Wochenende des Jahres war und ich noch nicht an die  höheren Temperaturen gewöhnt war. Bei Kilometer 16 musste ich allerdings den Pacemaker laufen lassen und mich mit einer Zeit von 1:37:25 zufrieden geben.

Den Wings for Life World Run holte ich am 06. Mai wieder per App Run nach Oldenburg. Hier gibt es kein klassisches Ziel. Man läuft gegen die Zeit und ein sogenanntes Catcher Car. Holt es dich ein, ist der Lauf für dich vorbei. In einigen Städten ist die Veranstaltung mit einem echten Auto, wobei die meisten Teilnehmer aber gegen ein virtuelles Catcher Car auf dem Smartphone laufen. So war es auch beim organisierten App Run in Oldenburg. Die Strecke verlief an der Hunte in einem 5k Rundkurs.  Nach 5 Runden war für mich Schluss und das virtuelle Catcher Car holte mich ein.

Ein Klassiker in jedem Jahr ist für mich der Brunnenlauf in Oldenburg. Vor 6 Jahren bin ich hier zum ersten Mal die 10  Kilometer angegangen. Die 17. Ausgabe fand am 03. Juni statt. Dieses Mal bin ich, wie im vergangenen Jahr, zum Firmenlauf mit meinem Bruder angetreten. Nach 2 Runden und 6,3 km bin ich in einer Zeit von 25:54 ins Ziel gelaufen. Danach gab es leckeren veganen Kuchen. Dies ist besonders hervorzuheben, da es der einzige Lauf ist, der  veganen Kuchen anbot. Und das auch noch unerwartet reichhaltig, wenn ich mich nicht irre,  waren es in diesem Jahr neun verschiedene Kuchen. 

Eine Woche später, am 10. Juni, führte mich der Gorch Fock Lauf in Wilhelmshaven ganz nah an die Nordsee. Hier wollte ich zum ersten Mal die 10 Kilometer in knapp 40 Minuten laufen. Die Strecke ist schön, birgt aber wenige Steigungen, die mir einen Strich durch die Rechnung gemacht haben. Daher hat es nur zu einer Zeit von 41:05 gereicht. Stolz bin ich trotzdem, da ich hier unter den Top 10 gelandet bin.

Im nahe gelegenen Wardenburg wurde am 19. August der jährliche Wardenburger Sommerlauf ausgerichtet. Ein Jahr zuvor habe ich hier bereits die 10 Kilometer Distanz absolviert. Dieses Jahr schrieb ich mich aber für den Halbmarathon ein und konnte hier trotz erhöhter Temperatur eine neue Bestzeit in 01:34:53 erlaufen. Mit dieser neuen Bestzeit und einem zwölften Platz in der Gesamtwertung hatte ich wirklich nicht gerechnet. Kurz vor dem Zieleinlauf wurde ich beinahe von einem Läufer überholt, der jedoch aus sportlicher Fairness hierauf verzichtete: „Hau noch ein bisschen rein. Ich war die ganze Zeit hinter dir und will dich jetzt nicht noch überholen.“ Seit dieser Erfahrung trainiere ich jedoch auch aktiv den „fast last k“, um auch in den Wettkämpfen noch Energie in den letzten Kilometer legen zu können.

Mit etwas Glück konnte ich in diesem Jahr beim Ausbildungslauf um das Zwischenahner Meer teilnehmen. Ich stand zunächst auf der Warteliste für diesen Lauf und habe dann tatsächlich noch einen Platz für die 12km Strecke am 07. September erhalten. Das besondere an dem Lauf ist, dass er von den Auszubildenden der IHK veranstaltet wird und auch nur Auszubildende, AusbilderInnen, LehrerInnen und PrüferInnen  regionaler Unternehmen und der IHK Oldenburg teilnehmen können. Ich bin für meinen Arbeitgeber denn’s Biomarkt angetreten und konnte die 12k in 48:53 laufen. Besonders gut hat mir ein Ausruf beim Überholen anderer Teilnehmer gefallen: „Der ist gedopt, mit BIO“.

Ein Tag, an den ich mich gern zurück erinnere ist der 15. September. In Garrel bin ich, dank des großartigen Supports meines Trainingspartners Sebastian, das erste Mal die 10k in unter 40 Minuten gelaufen. Und zwar deutlich.  Vier Runden mussten bewältigt werden. Die Strecke war eben und die Stimmung super. Sebastian hat mich streckenweise immer wieder gezogen und motiviert.  In Runde vier war das auch bitter nötig, es wurde richtig anstrengend für mich die Pace zu halten. So stand am Ende 39:07 auf der Uhr und ich bin in meiner AK sogar auf Platz 1 gelaufen.

Bestätigt habe ich die Zeit etwa einen halben Monat später in Ofen am 03. Oktober. Hier dreht man drei Runden, bis man in das Ziel einlaufen kann. Da ich die Strecke gut kenne, wusste ich wie man sie läuft um super durch zu kommen. Hier bin ich bei 39:30 über die Ziellinie gelaufen. Besonderes Highlight an diesem Lauf ist die unglaubliche Unterstützung auf der kleinen Strecke, da die Bewohner sich zu Gruppen an die Straße stellen und immer kräftig anfeuern.

Das Highlight des Jahres, auf das ich lange hintrainiert habe, stand am 21. Oktober im Kalender. Der Marathon Amsterdam, den ich durch viel Glück bei Polar gewonnen habe. Ein tolles Erlebnis mit einem ganzen Wochenende in der Stadt der Tulpen. Ihr wollt mehr lesen? Hier geht’s zu meinem Bericht.

Hier wäre mein Laufjahr eigentlich zu Ende gewesen. Wenn da nicht die Spontanität wäre. Also bin ich am 11. November zum Lop dwasch dörn Wildenloh. Nur 8 Fahrradminuten von zu Hause entfernt liegt nämlich der Wald in Wildenloh, in dem ein jährlicher Crosslauf stattfindet. Da kann man schon mal spontan hin fahren.  Die 9 Kilometer habe ich in 36:46  geschafft und bin damit auf Platz 6 gelandet. Ein richtig schöner Abschluss des Jahres. Danke Anne für das Foto.

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