Allgemein, Laufveranstaltungen

1. Bardowicker Triathlon

Mein erster Triathlon war gleichzeitig der erste Triathlon in meinem Wohnort Bardowick. Es gab zwei Möglichkeiten. Schnuppern Distanz mit 200m Schwimmen, 10k Radfahren und 2k Laufen oder Jedermann Distanz über 500m Schwimmen, 20k Radfahren und 5k Laufen. Laufen, okay, das bekomme ich auf jeden Fall hin habe ich mir von vornherein gesagt und mich also für die Jedermann Distanz entschieden.Die 20k auf meinem Trekkingrad haben mir dann aber schon den Mut genommen. Zum Glück gibt es soziale Netzwerke und nette Leute die einem ein Rennrad ausleihen. Jetzt hatte ich nur noch ein Problem: Schwimmen. Damals war ich eine richtige Wasserratte sagt meine Mutti. Jetzt springe ich zwar immer noch gerne in die Wellen, aber das Schwimmen sieht aus als hätte ich es von Lassie statt von Flipper gelernt.

Viel Zeit zum Üben gab es auch nicht, es stand eine – meine – Hochzeit an und die darauffolgenden Flittertage in Kopenhagen. Wird schon irgendwie klappen mit dem Schwimmen sagte ich mir, die verlorene Zeit würde ich spätestens beim Laufen wieder reinholen.

Der Austragungsort ist ein Naturschwimmbad in Bardowick – der Bardowicker Strand. Naturschwimmbad deswegen, weil es dort eine natürliche, vollbiologische Reinigung des Wassers und keine Heizung gibt, welche bei den Temperaturen und Regenwetter der vergänglichen Tage sein übriges getan hat, dass ich noch weniger Lust auf 500m Schwimmen hatte.

Es half alles nichts, ich musste in das 18° „warme“ Wasser. Mit mir aber eben auch über 100 andere für alle Distanzen in 16er Gruppen. Das Wasser war dann für mich so kalt, dass ich anfangs nicht so recht Luft bekam und an Kraulen erst gar nicht zu denken war. Also riss ich die 500m in 16:00 Minuten ab und war damit bei den Herren erstmal auf Platz 45. von 46.

Mit einem -für mich – guten Durchschnittskilometer von 29.9 pro Stunde habe ich dann die nicht ganz 20k aber immerhin 18,95k in 38.00 Minuten geschafft. Rennrad sei Dank. Das hat sogar so viel Spaß gemacht, dass ich jetzt darüber nachdenke mir ein eigenes Rennrad zuzulegen. Teurer Spaß dieser Sport.

Dann kam meine Disziplin. Vorher hatte mir schon jemand gesagt, es seien wohl eher etwas über sechs Kilometer statt der gedachten fünf. Ich hab mich gefreut. Hatte ich doch einen Kilometer mehr um die schlechte Zeit vom Schwimmen wieder auszugleichen. Ich nahm die Beine in die Hand und hab mir noch den einen und anderen geschnappt. Für’s Laufen habe ich 28:32 Minuten gebraucht. So fand ich mich am Ende auf Platz 25. von 47 Herren wieder und hab mich richtig gefreut. Meine Endzeit war 1:22:32 und dafür gab es dann ein Kilo Möhren, perfekt für einen Veganer. 😉

Alles in allem war der Triathlon gut organisiert, die Streckenposten waren top gelaunt und sehr freundlich, für ausreichend Verpflegung war auch gesorgt. Was mir gefehlt hat, war die Medaille im Ziel, an welcher die großartigen Erinnerungen hängen. Aber das kann ja noch beim zweiten Bardowicker Triathlon kommen.

 

Tri1

Ich bin der mit der grünen Kappe 😉

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